
Über mich

Bewegung als Ausdruck.

Entwicklung als Prozess.

Kreativität und Leichtigkeit als Kraftquelle.
In komplexen Situationen ist mir eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit besonders wichtig – mit behandelnden Ärztinnen und Ärzten, anderen therapeutischen Disziplinen, Pflege, Orthopädietechnik, Kindergarten, Schule und weiteren Bezugspersonen.
Erfahrung, Fachlichkeit und Bewegung
Ich bin Physiotherapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit neurologischen, neuropädiatrischen und neuroorthopädischen Erkrankungen.
Mein beruflicher Weg umfasst klinische Tätigkeit, Rehabilitation, pädiatrische und neurologische Physiotherapie sowie die Begleitung von Menschen nach akuten neurologischen Ereignissen und neuroorthopädischen Operationen. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Beratung von Eltern und Angehörigen, in der Hilfsmittelversorgung und in der interprofessionellen Zusammenarbeit.
Neben meiner therapeutischen Tätigkeit bin ich in der schulischen und akademischen Lehre, wissenschaftlicher Betreuung von Studierenden, Autorentätigkeit und Fachbuchpublikation tätig. Meine fachliche Arbeit wird durch akademischen Ausbildungen in Neuroorthopädie und Disability Management, Health Care Management, Coaching und Kommunikation sowie durch Weiterbildungen in Ganganalyse, neurologischer Rehabilitation, Atemtherapie, PNF, manueller Lymphdrainage sowie weiteren physiotherapeutischen aktiven und passive Techniken, Pilates und Didaktik und Methodik ergänzt.
Bewegung begleitet mich auch persönlich bereits mein ganzes Leben. Meine professionelle Ausbildung und Tätigkeit im klassischen Ballett, modernen und zeitgenössischen Tanz sowie Choreographie haben meinen Blick auf Körper, Ausdruck, Dynamik und Entwicklung geprägt. Kreativität und Leichtigkeit sind für mich wichtige Ressourcen in der Therapie.

Meine Werte
Bewegung ist der Anfang von Veränderung

Bewegung
Bewegung ist die Grundlage meiner Arbeit – funktionell, kreativ und als Ausdruck persönlicher Möglichkeiten.

Dynamik
Entwicklung ist kein geradliniger, sondern ein dynamischer Prozess. Sie verändert sich, braucht Anpassung und darf unterschiedliche Wege nehmen.

Entwicklung
Fortschritte zeigen sich nicht immer in großen Schritten. Oft liegen sie in kleinen Veränderungen, die im Alltag einen wichtigen Unterschied machen.

Kreativität
Therapie darf neugierig machen. Unterschiedliche Materialien, Bewegungsimpulse und Situationen können neue Zugänge eröffnen und Freude an Bewegung vermitteln.

Leichtigkeit
Leichtigkeit kann entstehen, wenn Bewegung verständlich wird, Vertrauen wächst und neu erworbene Möglichkeiten im Alltag spürbar werden.
Wie ich denke und handle
Entwicklung braucht Bewegung – und Bewegung braucht Möglichkeiten und Kreativität
Jeder Mensch bringt eigene Erfahrungen, Fähigkeiten und Voraussetzungen mit. Deshalb gibt es in meiner Arbeit kein allgemeingültiges Programm oder Konzept, das für alle gleichermaßen passt.
Ich möchte gemeinsam mit Ihnen herausfinden:
Was ist im Moment möglich?
Was soll leichter oder sicherer werden?
Welche Bewegungen sind im Alltag wichtig?
Welche Fähigkeiten können weiterentwickelt werden?
Welche Unterstützung wird gebraucht, damit mehr Eigenständigkeit und Teilhabe entstehen können?

So arbeite ich

Aktiv, individuell und begleitend
Meine physiotherapeutische Arbeit ist aktiv ausgerichtet. Passive therapeutische Maßnahmen setze ich gezielt, sinnvoll und bei Bedarf ein, um Voraussetzungen für eine bessere aktive Bewegungs- und Funktionsfähigkeit zu schaffen. Je nach Ausgangssituation und Ziel können Bewegungserfahrungen, funktionelles Training, spielerische Elemente, alltagsnahe Aufgaben und gezielte Anleitung miteinander verbunden werden.

Der erste Termin
Zu Beginn stehen ein ausführliches Gespräch und eine physiotherapeutische Einschätzung. Wir besprechen die aktuelle Situation, relevante Diagnosen, bisherige Erfahrungen, persönliche Ziele und die Anforderungen des Alltags. Anschließend entwickeln wir gemeinsam die nächsten therapeutischen Schritte.

Im weiteren Verlauf
Förderung von Haltung, Bewegung und Koordination
funktionelles und alltagsbezogenes Training
Unterstützung der motorischen Entwicklung
Förderung von Eigenaktivität und Selbstständigkeit
Beratung und Anleitung für Eltern und Angehörige
Entwicklung geeigneter Übungen und Strategien für den Alltag
Für wen ich da bin
Kinder und Jugendliche in der Neuropädiatrie
Ich begleite Kinder mit Entwicklungsverzögerungen, Cerebralparese, Spina Bifida, genetischen Syndromen wie Trisomie 21, Muskelerkrankungen, neuromotorischen Auffälligkeiten und komplexen Bewegungsstörungen sowie nach neuroorthopädischen Operationen. Ziel ist es, die individuelle Entwicklung zu unterstützen und Bewegungsmöglichkeiten im Alltag zu erweitern.
Kinder und Jugendliche in der Kinderorthopädie
Ich begleite Kinder und Jugendliche mit kinderorthopädischen Fragestellungen, beispielsweise bei Skoliosen, asymmetrischen Haltungs- und Bewegungsmustern im Säuglingsalter, rheumatischen Erkrankungen oder nach Operationen. Im Mittelpunkt stehen eine individuelle Einschätzung, eine möglichst symmetrische und funktionelle Bewegungsentwicklung und verständliche Anleitung für Eltern.
Erwachsene in der Neurologie
Ich begleite Erwachsene bei akuten und chronischen neurologischen Erkrankungen – nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Querschnittsymptomatik, neuromotorischen Einschränkungen und neuroorthopädischen Beschwerden. Die Behandlung orientiert sich an Ihren Möglichkeiten, Zielen und Anforderungen des Alltags.
Atemtherapie bei neurologischen und pulmologischen Erkrankungen
Ich begleite Kinder und Erwachsene, bei denen eine pulmonale, neurologische oder neuromotorische Erkrankung Auswirkungen auf die Atmung und Lungenfunktion hat. Die Maßnahmen richten sich nach der individuellen Erkrankung, der Atemkoordination, der Sekretmobilität und der körperlichen Belastbarkeit.

Was mir wichtig ist
Therapie soll in Ihr Leben passen.
Eine Therapie kann dann besonders nachhaltig sein, wenn sie nicht losgelöst vom Alltag stattfindet. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Übungen zu sammeln, sondern das Richtige zu finden: eine Bewegung, die Sicherheit gibt; eine Aktivität, die Freude macht; eine Strategie, die im Alltag umsetzbar ist; oder eine Unterstützung, die Selbstständigkeit ermöglicht.